Britta Schneider
Deputy Director, Government Projects & Trade Missions
+1 (312) 585-8346 schneider@gaccmidwest.orgVon 2023 bis 2025 führte die AHK USA-Chicago die dreijährige Veranstaltungsreihe „Transatlantischer Dialog: Die Zukunft der Infrastruktur“ durch. In virtuellen Konferenzen und Delegationsreisen brachte sie deutsche und US-amerikanische Fachleute aus drei Bereichen zusammen: Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, intelligente Stromnetze und Energienetze sowie Wasserinfrastruktur. Das aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) im Rahmen des Transatlantik-Programms geförderte Projekt brachte Delegierte aus beiden Ländern zu Vor-Ort-Besuchen, Gesprächsrunden und öffentlichen Fachveranstaltungen zusammen. Das nachfolgende Handout fasst die Erkenntnisse aus drei Jahren des Austauschs zusammen – und zeigt auf, was diese für Unternehmen, Kommunen, Forschende und politische Entscheidungsträger auf beiden Seiten des Atlantiks bedeuten.
Projektjahr 1 · 2023
Projektjahr 2 · 2024
Projektjahr 3 · 2025
Infrastruktur wird auf nationaler Ebene finanziert, aber auf lokaler Ebene umgesetzt. In allen drei Bereichen lag der Engpass nur selten bei der Technologie, sondern vielmehr bei Planungsverfahren, Genehmigungen, der Flächenverfügbarkeit und der Frage, wer tatsächlich von einer Investition profitiert.
Klimaanpassung ist heute ein Maßstab für die Planung und kein Nebenthema mehr. Bestehende Planungsgrundlagen verlieren schneller ihre Gültigkeit, als Infrastruktur erneuert werden kann. Resilienz kann daher nicht länger für jeden Bereich isoliert geplant werden.
Die größten kurzfristigen Fortschritte wurden durch Daten erzielt, nicht durch Neubauten. In allen drei Bereichen entstand der größte kurzfristige Mehrwert durch den Einsatz von Sensoren, Software und Daten in der bestehenden Infrastruktur.
Aus dem Austausch gingen konkrete Ergebnisse hervor – darunter eine geplante akademische Partnerschaft zwischen der Hochschule Trier und dem Center for Water Research der Northwestern University, eine Vereinbarung zwischen EcoG und dem American Center for Mobility über die Nutzung eines Labors sowie laufende Gespräche mit der APWA über ein Folgeprojekt zu resilienter Infrastruktur.
Das Projekt wird aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Transatlantik-Programms der Bundesrepublik Deutschland gefördert.
Deputy Director, Government Projects & Trade Missions
+1 (312) 585-8346 schneider@gaccmidwest.org