Transatlantischer Landwirtschaftsdialog

Das Programm „Transatlantischer Dialog - Landwirtschaftliche Perspektiven“ der AHK USA-Chicago ist ein Begegnungsprogramm zwischen deutschen und amerikanischen Landwirten, Betriebsleitern und Fachleuten im Bereich der Landwirtschaft. Das seit 2015 stattfindende Programm wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesregierung Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Anstehende Programme




April 2019




Deutschlandreise Direktvermarktung


Bei Terminen und Themenschwerpunkten sind Änderungen vorbehalten.

Vergangene Programme

 

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Ziel und Inhalt

Die Initiative „Transatlantischer Dialog - Landwirtschaftliche Perspektiven“ der AHK USA-Chicago stellt eine Begegnung zwischen deutschen und amerikanischen Landwirten, Betriebsleitern und Fachleuten im Bereich der Landwirtschaft her. Hemmnisse und Vorurteile werden durch den aktiven Austausch zwischen Amerikanern und Deutschen im Rahmen von Roundtables in den USA und Begegnungsreisen nach Deutschland abgebaut. Bei der Begegnungsreise nach Deutschland haben Amerikanische Fachleute die Möglichkeit die deutsche Landwirtschaft vor Ort kennenzulernen und sich direkt mit den deutschen Experten auszutauschen.

Zu den ausgewählten Themenschwerpunkten zählen Bodengesundheit und Nährstoffmanagement, Milchviehhaltung und Milchproduktion, biologische Anbauweisen und Vertriebsstrukturen im transatlantischen Vergleich, Lebensmittelsicherheit, Managementanforderungen zukunftsfähiger Familienbetriebe sowie Smart Farming Technologies.

Im direkten Austausch kann somit ein fachlicher Dialog auf persönlicher Ebene geführt werden. Das Thema Landwirtschaft wird dadurch von der emotionalen auf die professionelle Ebene überführt. Dies bietet eine aussichtsreiche Basis dafür, dass die Teilnehmer gesammelte Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrem jeweiligen Heimatland einbringen. Letztlich wird so der nachhaltige und aktive Austausch zwischen Deutschland und den USA stimuliert und auf Unverständnis beruhende Handelshemmnisse werden reduziert.

Hintergrund

Insbesondere in Zeiten der industriellen Lebensmittelproduktion in der westlichen Welt sind Lebensmittelherstellung und Lebensmittelsicherheit hochemotionale Themen und nehmen Einfluss auf die Identität der Gesellschaft. Seit Jahren werden von deutschen und amerikanischen Fachleuten, Medienvertretern und der breiten Öffentlichkeit landwirtschaftliche Themen kontrovers diskutiert. Häufig verlaufen jene Diskussionen auf emotionaler Ebene, was dadurch bedingt ist, dass Lebensmittel und Essgewohnheiten essenzielle Teile der menschlichen Kultur sind.

Mangelndes Wissen über die gegenseitigen Vorgehensweisen kann weitreichende Auswirkungen auf den transatlantischen Handel zwischen Deutschland und den USA nach sich ziehen. Für Landwirte, die auf beiden Seiten des Atlantiks in diesem sensiblen Wirkungsgeflecht arbeiten ist es daher wichtig einen verständnisvollen Dialog zwischen beiden Ländern zu organisieren.

“The Transatlantic Dialogue offered unprecedented mutual access to German and American agriculture at the highest levels. The conversations, understandings and relationships we developed over several days are critically important in today’s global agricultural market.” 

Lyle Benjamin, Treasurer, Montana Grain Growers Association

Kontakt

Corinna Jess
Director, Consulting Services & Trade Missions
Tel.: +1 (312) 665-0976
E-Mail: jess(at)gaccmidwest.org

Gefördert durch